Die Villa Magdalenenhof, ein 1911/12 errichtetes und denkmalgeschütztes Gebäude am Bisamberg, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.
Die wechselvolle Geschichte des Hauses – vom Witwensitz über Gasthaus und kulturellen Veranstaltungsort bis zur heutigen Nutzung – bildet die Grundlage eines Entwurfs, der unterschiedliche Nutzungen aufnehmen kann und die besondere Atmosphäre des Ortes bewahrt.
Aufgrund seiner besonderen Lage im Natura 2000 Schutzgebiet am Bisamberg und der Anlage eines botanischen Naturgartens auf seinem ca. 8000 m² großen Grundstück entwickelte es sich als beliebtes Ausflugsziel als Naturlehrpfad und sanften Tourismus.
Seit 2011 steht die Villa leer und ist in einen Dornröschenschlaf verfallen.
Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Juli 2026 vorgesehen. Fotos des fertiggestellten Ensembles folgen in Kürze.
Das räumliche Konzept setzt auf eine hohe Flexibilität und umfasst großzügige, stützenfreie Gemeinschaftsflächen, Werkstätten mit integrierten Vermittlungsbereichen sowie zwei pavillonartige Neubauten. Die offenen Raumstrukturen ermöglichen vielfältige Formen der Begegnung, des Lernens und der Vermittlung und eröffnen damit ein breites Spektrum zukünftiger Nutzungen.
Der Entwurf verfolgt einen sensiblen, respektvollen Umgang mit dem Bestand.
Die denkmalgeschützte Substanz wird durch gezielte Maßnahmen erhalten und mit hochwertigen Materialien ergänzt.
Adresse:
Senderstraße 130, 1210 Wien
Baubeginn:
April 2025
Fertigstellung:
Juli 2026
Projektteam:
Susanne Veit-Aschenbrenner
Oliver Aschenbrenner
Franziska Weber
Auftraggeber:
Stadt Wien vertreten durch WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH
Auftraggeber TU:
Handler Bau GmbH
Statik:
Hollinsky und Partner
Bauphysik:
Danzinger ZT GmbH
Brandschutz:
Frank Peter
Fotos:
© Veit Aschenbrenner Architekten