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Ambo Mariä Himmelfahrt Bittenbrunn

WEIHE:März 2014
ADRESSE:Monheimer Straße, 86633 Neuburg/ Donau (D)
AUFTRAG:Kirchenverwaltung Mariae Himmelfahrt Bittenbrunn
STEINMETZ:Steinmetz Ecker GmbH, 2514 Traiskirchen (A)
AUFSTELLUNG:Edgar Reinold, 86666 Burgheim (D)

In der Pfarrkriche Mariae Himmelfahrt Bittenbrunn wurde 1985 lediglich ein Volksaltar errichtet, der am 17.03.1985 von Weihbischof Schmid geweiht wurde. Nach der Sanierung der Kirche 2010 soll ein neuer Ambo anstelle des mobilen Pultes als Ort des Wortes gesetzt werden.
Der Volksaltar ist aus einem roten Knollenkalkstein - „Rosso Verona" gefertigt, der für Kirchenbauten oft verwendet wurde. Seine Oberfläche ist glänzend poliert.
Als Zeichen der von Gott gestifteten Wahrheit hat die Zahl in der christlichen Baukunst seit dem Mittelalter eine samantische Bedeutung. In der Auslegung „secundum multiplicationem" ( nach Hugo von St. Victor, um 1100 - 1141) wird die Bedeutung der Zahl aus dem Sinn ihrer Faktoren erschlossen. Die Zahl 12 bedeuted demnach in ihrer Zerlegung (3 x 4) die mystische Durchdringung der 3 als Zahl des Göttlichen und der Zahl 4 als Zahl der geschaffenen Welt und verweist so auf den Auftrag der 12 Apostel den Glauben in alle vier Himmelsrichtungen zu verkünden.
In der Auslegung „secundum partium aggregationem" wird der Grad der Vollkommenheit einer Zahl geprüft. Eine Zahl gilt als vollkommen (numeri perfecti), wenn sie gleich der Summe aller ihrer positiven Teiler außer sich selbst ist. Zwischen 1 und 1000 sind das nur 6, 28, 496.
Der Ambo für Mariä Himmelfahrt besteht aus insgesamt 28 Schichten in drei unterschiedlichen Dimensionen. 3 Schichten bilden den Sockel, der sich mit der bestehenden Stufe verschneidet. Die zentrale mittlere Steinplatte hat eine Dimension von 3 dm x 3 dm. Von dieser inneren Mittel verdrehen und vergrößern sich jeweils 12 Schichten nach oben und unten und übernehmen ihre spezifischen Funktionen. Der obere Bereich des Ambos ist drehbar ausgeführt, so dass er außerhalb das Wort Gottes dem Volk präsentiert werden kann. Als Buch und Zettelablage wird die bestehende Mauernische genutzt. Der Ambo ist wie der Altar aus dem roten Kalkstein „Rosso Verona" gefertigt. Die Oberfläche ist sägerauh belassen.

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