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Neuapostolische Kirche, Wien

Der Neubau der Neuapostolischen Kirche wird als zeichenafter Baukörper mit städtebaulicher Wirkung ausgebildet. In einer Wiener Villengegend liegt die baufällige 1972 errichtete Bezirkskirche der Neuapostolischen Kirche Ostösterreich, die abgebrochen wird. Für die seltenen Bezirksgottestdienste werden in Zukunft Räume angemietet und die Gemeinde in Wien erhält einen Neubau, der an die Zahl der Gemeindemitglieder angepasst ist. Das Grundstück kann dadurch geteilt werden und schafft noch Platz für ein Wohn- und Geschäftshaus. Der Baukörper reizt die zulässige Bauhöhe aus und generiert daraus einen semantischen Mehrwert. Der skultpurale Ansatz mit wenigen sichbaren Öffnungen wird unterstrichen durch die gewählte Bauweise aus Technolith, die einen Baukörper wie aus einem Guss erzeugt. Der Sichtbeton mit Glasschaumschotterzuschlag hat einen hohen Dämmwert, wird mit Reyclingmaterial hergestellt, ist dadurch nachhaltlig, wirkt zeitlos und lässt die Kirche eindeutig als Sonderbau erkennen. Über eine im Nordwesten eingeschnittenen Vorbereich betritt man das Foyer mit seitlichem Oberlicht. Von hier aus kommt man direkt in den Kirchenraum. Durch sein schräges Oberlicht strömt das Licht von Nordwesten auf die über 10 Meter hohe geneigte Wand hinter dem Altar. Die hell gefärbte Betonfläche reflektiert das Licht diffus, verstärkt die konzentrierte Atmosphäre und erzeugt einen gestimmten und kontemplativen Raum. Das Foyer verteilt die Besucher auch in die weiteren Gemeinderäume, die halbgeschoßig nach oben und nach unten versetzt sind. Dadurch sind die Erschließungszonen auch gleichzeitig Kommunikationszonen mit großzügiger Wirkung. Der anschließende Freibereich ist um ein halbes Geschoß in das Gartengelände gedrückt, so dass dem Gemeindesaal ein direkter ebenerdiger Freibereich zugeordnet ist. In den oberen Geschoßen gibt es Räume für die Kinder, Verwaltung und Zimmer für den Religionsunterricht. Über eine Galerie im zweigeschoßigen Foyer erreicht man die Galerie, die weitere 30 Sitzplätze aufnimmt.

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